Irak

Zwischen Hochkultur und Untergang

Das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris gilt als Wiege unserer Zivilisation. Die Hochkulturen der Sumerer, Assyrer, Babylonier und Meder kommen von hier. Juden, Christen und Muslime haben auf dem Gebiet des heutigen Irak eine lange Geschichte. Als Staat wurde der Irak 1920 unter britischer Herrschaft künstlich geschaffen. Seit damals reißen die Konflikte in dem ölreichen Vielvölkerstaat nicht ab. Die inzwischen seit 1980 andauernden Kriege gegen den Iran und dann die USA rissen die Gräben zwischen den Sunniten, Kurden und Schiiten noch weiter auf, forderten Hunderttausende Tote und zerstörten weite Teile des Landes.

Ein Land auf der Flucht

Durch das Erstarken der Terrororganisation IS („Islamischer Staat“) kam es ab 2014 zu einer weiteren Eskalation. Auch wenn inzwischen etliche Regionen wieder vom IS zurückerobert werden konnten, befinden sich immer noch Millionen von Irakern auf der Flucht oder in Notunterkünften. Für viele Kurden, Jesiden, Christen und andere Volksgruppen ist ihre alte Heimat nicht mehr sicher. Zahlreiche Städte wurden bei den Kämpfen außerdem vollständig zerstört und sind nicht mehr bewohnbar. Die meisten Iraker wollen im Land bleiben, doch etliche sehen nur noch im Ausland eine Perspektive für sich.

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